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Emissionsfreie Mobilität von Renault - Vier Elektrofahrzeuge in Serie

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Die Elektroflotte von Renault

Mit dem Kangoo Z.E. und dem Kangoo Maxi Z.E. sowie dem Fluence Z.E. führt Renault die ersten Elektrofahrzeuge in Großserie in Deutschland ein (Z.E. = Zero Emission). Bis 2020 sollen rund zehn Prozent der Gesamtverkäufe von Renault Fahrzeuge mit reinem Elektro­antrieb sein. Die Renault-Nissan Allianz will in diesem weltweiten Wachstumsmarkt eine führende Rolle übernehmen und bis 2015 jährlich 500.000 Elektroautos fertigen.

Insgesamt investieren die Allianzpartner vier Milliarden Euro in die wegweisende Zukunftstechnologie. Gegenwärtig arbeiten bereits 2.000 Spezialisten mit Hoch­druck an der Weiterentwicklung des Elektrofahrzeuge und der erforderlichen Infrastruktur. Zentraler Baustein der Renault Elektro­mobilität ist die flächendeckende Infrastruktur mit speziellen Stromtankstellen und Batterie­wechselstationen (in einigen europäischen Ländern). Um die Verbreitung von emissionsfreien Elektrofahrzeugen mit Nachdruck voranzutreiben, hat die Renault-Nissan Allianz bereits mit über 100 Regierungen, Städten, Energie­unternehmen und anderen Organisationen Partnerschaften geschlossen.

Kangoo Z.E., Kangoo Maxi Z.E. und Fluence Z.E. basieren jeweils auf Modellen mit konventionellem Verbrennungs­motor. Der kompakte Lieferwagen Kangoo Z.E. und die Langversion Kangoo Maxi Z.E. sind auf die Bedürfnisse gewerblicher Nutzer zuge­schnitten und eignen sich speziell für den Einsatz im Stadtgebiet. Die Fertigung erfolgt im Werk Maubeuge in Nordfrankreich, wo auch der Kangoo Rapid mit Benzin- und Dieselaggregat sowie die Pkw-Variante Kangoo entstehen. Alle Kangoo Modelle werden auf derselben Produktionslinie gebaut. Renault senkt auf diese Weise die Herstellungs­kosten und stellt einen Serienanlauf auf bekanntem Qualitätsniveau sicher.

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Renault Fluence Z.E.

 

Volles Drehmoment vom Start weg

Der Elektromotor des Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. leistet 44 kW/60 PS bei 10.500 1/min. Das maximale Drehmoment von 226 Nm steht antriebsbedingt bereits beim Anfahren zur Verfügung, was eine besonders kraftvolle Beschleunigung aus dem Stand ermöglicht. Das Triebwerk stößt keinerlei Abgase aus, weder CO2 noch Rußpartikel.

In bestimmten Märkten, wie beispielsweise Frankreich, profitieren die Käufer von einer staatlichen Förderung in Höhe von 5.000 Euro für den Elektrolieferwagen, so dass dieser zum vergleich­baren Preis wie eine Variante mit Dieselmotor erhältlich sein wird (rund 15.000 Euro zzgl. Mehrwertsteuer). Im übrigen Europa wird der Basispreis für den Kangoo Z.E. 20.000 Euro zuzüglich Mehr­wert­steuer und Überführungs­kosten betragen. Der Kangoo Maxi Z.E. ist netto ab 21.200 Euro erhältlich. Der Einstiegspreis für die fünfsitzige Version des Kangoo Maxi Z.E. beträgt netto 22.000 Euro.

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Renault Kangoo Maxi Z.E.

Erstmals trennt Renault den Besitz von Fahrzeug und Batterie. Während Kunden den Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. ganz konventionell kaufen, leasen oder finanzieren können, mieten sie zusätzlich die Lithium-Ionen-Akkus zum Pauschalpreis von 72 Euro pro Monat (plus Mehrwertsteuer). Die durchschnittlichen Kosten für eine Batterieladung mit Strom aus regenerativen Energien betragen derzeit rund 5,00 Euro.

Konstante Untersetzung statt herkömmliches Getriebe

Die Stufenheck­limousine Fluence Z.E. wird im Werk Bursa in der Türkei ebenfalls auf der gleichen Produktionslinie wie die Versionen mit Verbrennungsmotor gefertigt. Im Fluence Z.E. leistet der Synchronmotor 70 kW/95 PS bei 11.000 1/min. Das maximale Drehmoment beträgt ebenfalls 226 Nm und steht vom Start weg bereit. Der Elektromotor ist bei den Z.E.-Modellen zudem mit einer konstanten Untersetzung verbunden. Auf das herkömmliche Getriebe kann bauartbedingt verzichtet werden, was Gewicht, Kosten und Bauraum spart.

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Renault Fluence Z.E.

Der Fluence Z.E. ist in Frankreich, wo die Kunden einen staatlichen Zuschuss von 5.000 Euro erhalten, ab 21.300 Euro verfüg­bar. In Deutschland startet der Fluence Z.E. bei 25.690 Euro.

Zwei weitere Modelle mit Elektroantrieb vor dem Serienstart

Als nächstes Renault Serienmodell mit Elektroantrieb kommt mit dem Twizy im April 2012 ein hoch innovativer Zweisitzer für die Innenstadt auf den Markt. Dieser ist in zwei Varianten erhältlich: als Twizy mit 80 km/h Höchstgeschwindigkeit und als Twizy 45 mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit, der in Deutschland mit Führerschein Klasse S bereits ab 16 Jahren gefahren werden kann. Renault bietet den Twizy in Deutschland ab 6.990 Euro inklusive Mehrwertsteuer an. Hinzu kommen 50 Euro Monatsmiete für die Batterie bei einer jährlichen Fahrleistung von 7.500 Kilometern.

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Renault Twizy

In der zweiten Jahreshälfte 2012 folgt das erste Renault Elektroauto der Kompaktklasse. Wie es aussehen könnte, zeigt der ZOE Preview, den Renault auf dem Pariser Autosalon 2010 präsentierte. Mit der Auswahl von vier batterieelektrisch betriebenen Modellen deckt Renault die Bedürfnisse eines Großteils der Autofahrer ab.

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Renault ZOE Preview

 

Lithium-Ionen-Batterien als Energielieferant

Die umwelt­freundlichen Elektrofahrzeuge des französischen Auto­mobil­herstellers werden ihre Energie aus modernen Lithium-Ionen-Batterien beziehen. Lithium-Ionen-Batterien gewähr­leisten im Vergleich zu herkömm­lichen Nickel-Metallhydrid-Batterien eine längere Lebensdauer und größere Reichweite. Im Kangoo Z.E., Kangoo Maxi Z.E., Fluence Z.E. und ZOE Preview beträgt diese bis zu 200 Kilometer. Außerdem wiegen sie deutlich weniger als frühere Batterie­generationen. Ein weiterer Pluspunkt ist die außer­ordentlich hohe Energie­effizienz von rund 90 Prozent. Lithium-Ionen-Batterien verfügen zudem über den gesamten geplanten Lebenszyklus hinweg über eine Ladekapazität von 80 bis 100 Prozent und lassen sich am Ende ihrer Nutzungsdauer recyceln.

Entwicklungspartner ist hier unter anderem der japanische Batteriehersteller NEC, der hierfür zusammen mit dem Allianz­partner Nissan das Joint Venture AESC gegründet hat. Die Fertigung der Lithium-Ionen-Batterien soll in Asien, Europa und Amerika erfolgen. In Europa baut die Renault-Nissan Allianz Fertigungsstätten für Lithium-Ionen-Akkus im französischen Flins und in Groß­britannien auf.

Die hochmoderne Hochvoltbatterie für die Z.E.-Modelle besteht aus insgesamt 48 Modulen mit jeweils vier Elementarzellen. Zusammen mobilisieren sie eine Spannung von 400 Volt.

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 Lithium-Ionen-Batterie des Herstellers NEC

 

Drei unterschiedliche Batterieladesysteme

Um mit zukünftigen Elektrofahrzeugen zeitgemäße Mobilität zu erreichen, hat Renault drei unterschiedliche Batterieladeverfahren ent­wickelt, die höchste Flexibilität und optimale Reichweite im Alltag garantieren:

•Die Standardladung an der Wallbox, die über den Strom­anbieter in jedem Haushalt installiert werden kann, erlaubt die vollständige Ladung der Batterien innerhalb von bis zu acht Stunden

•Die Schnellaufladung an einer 400-Volt-Drei-Phasen-Kraft­strom­steckdose auf 80 Prozent der Batteriekapazität benötigt rund 30 Minuten

•Das Quickdrop-System, das beim Fluence Z.E. zum Einsatz kommt und dessen Infrastruktur in einigen ausge­wählten europäischen Ländern aufgebaut wird, ermöglicht den Wechsel der Batterie innerhalb von drei Minuten – so schnell wie ein herkömmlicher Tankvorgang.

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Wallbox

Die flächen­deckende Infrastruktur mit speziellen Stromtankstellen und Batterie­wechsel­stationen ist die Voraussetzung für den Markt­erfolg des Elektrofahrzeugs. Insgesamt hat die Renault-Nissan Allianz bereits mit über 100 Regierungen, Städten, Energie­versorgern und anderen Organi­sationen Partner­schaften geschlossen, um die Ent­wicklung und die weltweite Vermarktung von Elektrofahrzeugen voran­zutreiben. Weitere Länder und Regionen könnten schon bald folgen.

Renault entwickelt darüber hinaus zurzeit zusammen mit rund 20 Automobil­herstellern und der deutschen RWE-Gruppe einen neuen, universellen Stromanschluss.

Pilotprojekte testen Alltagstauglichkeit

In einer Reihe von Pilotprojekten testet Renault gemeinsam mit Partnern die Alltagstauglichkeit der Elektro­mobilität auf Herz und Nieren. So sammelte der Automobilhersteller zusammen mit dem Energieversorgungsunternehmen RWE Erfahrungen im Pendlerverkehr und mit der Elektro-Infrastruktur in den Modellregionen Rhein-Ruhr und Hamburg. Ähnliche Abkommen gibt es mit dem italienischen Konzern A2A in der Lombardei sowie mit den französischen Unternehmen EDF, Schneider Electric und anderen Partnern im Département Yvelines (Großraum Paris).

Neue Vertriebswege: Die Batterie im Abonnement

Komplett neue Wege geht Renault beim Vertrieb seiner Z.E.-Modelle: Erstmals trennt der französische Hersteller den Besitz von Fahrzeug und Batterie. Während die Kunden das Auto konventionell kaufen, leasen oder finanzieren können, unterzeichnen sie einen getrennten Mietvertrag für die Lithium-Ionen-Akkus und spezielle Mobilitäts­dienstleistungen, die maßgeschneidert für die Nutzung von Elektro­fahrzeugen sind.

Sicherheit auf hohem Niveau

Bei der Sicherheit der batterieelektrischen Serienmodelle geht Renault keine Kompromisse ein und wird für seine Elektrofahrzeuge das gleiche Sicherheits-Niveau erreichen wie bei der aktuellen Modell­palette. Die 250 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Batterie ist daher zentral untergebracht und durch die besondere Karosserie­struktur optimal geschützt. Auch die Batterie selbst ist gezielt verstärkt.

Zudem wird die Temperatur des Energiespeichers im Alltagsbetrieb permanent überwacht. Auch die umfang­reiche Verkabelung und die elektromagnetische Verträglichkeit erfüllen höchste Sicherheits­standards.

 

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