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Opel Ampera - ein Elektro-Auto mit Alltagstauglichkeit

Ampera IV Im Februar 2012 werden die ersten Opel Ampera von deutschen Händlern an ihre Kunden ausgliefert. Damit geht das erste vollständig alternativ betriebene Auto von Opel mit einem Hybridmotor Range Extender (Elektro- & Verbrennungsmotor als Generator) an den Start.

 

Die Vorderräder des Ampera werden permanent elektrisch angetrieben. Eine eigens für das Elektroauto entwickelte 16-kWh-Lithium-Ionen-Batterie versorgt den 111 kW/150 PS starken Elektromotor mit Energie. Je nach Fahrweise, Streckenprofil und Außentemperatur lassen sich bei vollständig aufgeladener Batterie Distanzen zwischen 40 und 80 Kilometer rein batteriebetrieben und emissionsfrei zurücklegen. Gemäß ECE-Regelung R 101 zur Ermittlung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen benötigt der Ampera weniger als 1,6 Liter Benzin auf 100 Kilometer und emittiert weniger als 40 Gramm CO2 pro Kilometer (vorläufige Werte, Werksangabe GM).

Die unmittelbar anliegenden 370 Newtonmeter Drehmoment des Elektroantriebs beschleunigen den Ampera in rund 9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 161 km/h begrenzt. Im Batteriebetrieb besticht die Limousine durch nahezu lautloses Dahingleiten und behält selbst unter Einsatz des Benziners zur Reichweitenverlängerung ihre geräusch- und vibrationsarme Charakteristik bei.

AmperaIII Unabhängige Studien belegen, dass die emissionsfreie Reichweite des Ampera im reinen Batteriebetrieb die täglichen Fahrstrecken von rund 80 Prozent der europäischen Autofahrer abdeckt. Mit der Reichweitenverlängerung, bei der ein Benzinmotor über einen Generator den Elektromotor während der Fahrt mit Energie versorgt, kann der Ampera Entfernungen von mehr als 500 Kilometern zurücklegen. Der Übergang vom reinen Batteriebetrieb zum generatorunterstützten elektrischen Antrieb erfolgt nahtlos immer dann, wenn der Ladezustand der Batterie das Minimum erreicht hat.

Auch beim Platzangebot überzeugt der Ampera als voll alltagstaugliches Auto. Das Karosseriekonzept eines Fünftürers mit einem Kofferraumvolumen von 310 Litern und umklappbaren Rücksitzlehnen bietet Platz und Komfort für vier erwachsene Personen samt Gepäck.

Die ersten Auslieferungen des Opel Ampera in Deutschland erfolgen noch im Februar. Zum Verkaufsstart wird zunächst eine exklusive ePionier Edition zu einem Preis von 48.200 Euro angeboten. Dieses Modell ist vollausgestattet und bietet unter anderem ein Navigations-Audio-Paket mit Bose Sound System, Rückfahrkamera inklusive Parkpilot, Lederausstattung inklusive Sitzheizung, Diebstahlwarnanlage und die Dreischicht-Metallic Lackierung im exklusiven Opel Ampera Lithium-Weiß.

Opel offeriert den Ampera in Deutschland wie alle Modelle mit einer lebenslangen Fahrzeuggarantie bis 160.000 Kilometer Laufleistung. Zusätzlich gewährt Opel eine achtjährige Garantie – ebenfalls bis 160.000 Kilometer – auf das Batteriesystem.AmperaII

Revolutionäres elektrisches Voltec-Antriebskonzept

Unter der Karosserie steckt neben dem Benziner zur Reichweitenverlängerung das Herz des Ampera: das elektrische Voltec-Antriebssystem. Es besteht aus einem Haupt-Elektromotor, einem zweiten Elektromotor/Generator sowie einem Planetengetriebe. Für einen optimalen Wirkungsgrad kommen bei hohen Geschwindigkeiten beide Elektromotoren zum Einsatz. Auf diese Weise kann der elektrische Hauptantriebsmotor mit geringerer Drehzahl im effizienten Bereich arbeiten. Im Gegensatz zu konventionellen Antriebssystemen gibt es im Ampera kein Getriebe mit gestuften Gängen.

Der Modus zur Verlängerung der Reichweite aktiviert sich immer dann, wenn der Ladezustand der Batterie ein definiertes Minimum erreicht hat. Dann startet der 63 kW/86 PS starke 1,4-Liter-Benzinmotor automatisch und treibt den Generator zur Stromversorgung des Elektromotors an.

Opel geht davon aus, dass rund 90 Prozent der täglichen Fahrstrecken im Normal- und Sportmodus zurückgelegt werden. Im Sportmodus ändert sich das Ansprechverhalten des Gaspedals, der Drehmoment-Einsatz ist spontaner. Der Bergmodus sorgt dafür, dass auf schneller gefahrenen, längeren Gebirgsstrecken ausreichend Leistung abrufbar ist. Im Hold-Modus schaltet sich der Generator sofort ein und hält die Batterie auf ihrem aktuellen Ladezustand. In der Stadt oder einer Umweltzone kann so die eingesparte Batterieladung für rein elektrisches Fahren ohne Emissionen genutzt werden.

Die speziell für den Ampera entwickelte T-förmige, 198 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Batterie mit einem Speichervermögen von 16 kWh besteht aus insgesamt 288 Zellen. Sie ist platzsparend und schwerpunktgünstig in einem Mitteltunnel im Unterboden untergebracht und von schützenden Stahlschienen eingefasst. Als Besonderheit kann die flüssigkeitsbasierte Temperaturregelung den Ampera-Akku je nach klimatischen Bedingungen heizen oder kühlen. Bei der Entwicklung der Batterieeinheit spielte der Opel-Forschungsstandort für alternative Antriebe in Mainz-Kastel eine Schlüsselrolle.Ampera

Der Ampera lässt sich einfach aufladen. An einer haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose mit 16 Ampere-Sicherung ist die Batterie in rund vier Stunden wieder gefüllt. Zudem lässt sich der Ladevorgang so programmieren, dass Strom außerhalb der Spitzenzeiten – beispielsweise nachts – zum Laden genutzt werden kann. Zum Ampera-Lieferumfang gehört ein sechs Meter langes Stromkabel samt Trommel, das gut erreichbar im Kofferraum verstaut ist. Ein Adapter für den passenden Stromanschluss in anderen europäischen Ländern ist ebenfalls dabei.

Außen- und Innen-Design

Die außergewöhnliche Formensprache des Fahrzeugsdesigns, mit ihrer kraftvollen Anmutung und der breiten Spur lassen den Ampera dynamisch und futuristisch wirken.

Auffällig sind die in Form eines Bumerangs gestalteten Scheinwerfergehäuse – ein neues Element der Designsprache von Opel. Sie machen den Ampera ebenso unverwechselbar wie der trapezförmige Kühlergrill mit dem markanten Opel-Blitz.

Das Interieur des Ampera spiegelt das  Antriebskonzept dieses Elektrofahrzeugs wider. Zwei interaktive, hoch auflösende Farbmonitore betonen den besonderen Status dieses Autos innerhalb der Opel-Produktfamilie. Sie sind integriert in das für Opel typische flügelförmige Design der Instrumententafel.

Statt der üblichen Rundinstrumente erleichtert das Driver Information Center (DIC) mit einem konfigurierbaren Farbdisplay die Bedienung des Ampera. Über das DIC und das zweiten Farbdisplay mit Touchscreen auf der Mittelkinsole lassen sich Infotainment- und Navigationssystem, die Klimaanlage und die Antriebsprogramme bedienen, sowie Ladestand und -funktionen der Batterie kontrollieren.

Eine Fahreffizienz-Anzeige neben dem Tachometer im DIC informiert den Fahrer mittels eines sich drehenden Balls über die Fahrweise: Der Ampera ist immer dann besonders sparsam unterwegs, wenn sich der Ball im Zentrum der Grafik befindet. Je nach Geschwindigkeit und Stärke der Beschleunigung beziehungsweise Verzögerung verfärbt sich der Ball und bewegt sich innerhalb der Fahreffizienz-Anzeige nach oben oder unten.

Der Innenraum des Ampera bietet Platz und Komfort eines hochwertigen Mittelklassewagens: die Flexibilität eines Fünftürers, bequeme Sitze für vier erwachsene Personen und eine variable Kofferraumkapazität, die sich durch Umklappen der Rücksitzlehnen von 310 auf bis zu 1.005 Liter erweitern lässt. Möglich macht dies die Platz sparend weit unten untergebrachte Batterie.AmperaVI

Umfangreiches Zubehör: standesgemäße Infotainment-Auswahl

Zusätzlich zur serienmäßigen elektronischen Klimaanlage sowie dem Radio mit Lenkradfernbedienung ist für den Ampera optional ein Premium-Audiosystem von Bose® in Kombination mit einem modernen Navigationssystem bestellbar.

Das Bose®-Soundsystem bietet Musikgenuss der Extraklasse bei gleichzeitig 50 Prozent geringerem Energieverbrauch als bei einer vergleichbaren Musikanlage. Das Infotainmentsystem besteht aus einer Audioanlage mit sechs Lautsprechern und einem Subwoofer, einer 60 GB großen Festplatte mit 30 GB Musikspeicher, Satellitennavigation mit dynamischer Routenführung in Echtzeit, Sprachsteuerung sowie einer Bluetooth-Freisprechanlage für Mobiltelefone.

Für zusätzlichen Komfort sorgt das serienmäßige elektrische Heiz- und Klimatisierungssystem einschließlich heizbarer Frontsitze. Die drei Einstellungsmodi der Klimaanlage – Lüftung, Eco und Komfort – haben unterschiedlich großen Einfluss auf die Reichweite im Batteriebetrieb beziehungsweise den Kraftstoffverbrauch.

Das Fahrwerk, ebenso wie passive Sicherheitsmaßnahmen, entwickelt nach europäischen Anforderungen

Der Ampera fährt sich wie eine sportliche Limousine. Entwickelt von Opel-Ingenieuren in Rüsselsheim, wird das Fahrwerk höchsten Ansprüchen gerecht. Die Vorderradaufhängung besteht aus McPherson-Federbeinen mit Aluminium-Querlenkern und Hydrobuchsen. Die Verbundlenkerhinterachse ist kompakter und leichter als eine Mehrlenkerachse und besticht durch hervorragende Fahrstabilität sowie hohen Komfort. Die elektrische Servolenkung mit variabler Unterstützung besteht aus hochwertigen ZF-Komponenten.

Das innovative Kombi-Bremssystem des Ampera nutzt das Potenzial zur Energierückgewinnung durch „Brake Blending" optimal aus: Der Elektromotor lädt die Batterie im Schiebebetrieb und bei leichtem Bremsen per Rekuperation, während sich bei stärkerem Bremsen nahtlos und für den Fahrer nicht spürbar die Scheibenbremsen zuschalten.AmperaVII

Die Karosseriestruktur des Ampera bietet höchst möglichen Schutz dank ihrer hohen Widerstandsfähigkeit und Steifigkeit. In die Entwicklung flossen die Erkenntnisse aus über 50 Crashtests ein, darunter Front-, Seiten und Heck-Aufprall mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Winkeln sowie zusätzlich Überschlagsversuche.

Die Lithium-Ionen-Batterie musste sich ebenfalls strengen Sicherheitstests unterziehen. Dazu gehörten insbesondere die Überprüfung der Wasserdichtigkeit bei Nässe und überfluteten Straßen. Im Notfall kann das Batteriesystem von Rettungskräften problemlos abgekoppelt werden.

Der Ampera wird im General-Motors-Werk Hamtramck in Detroit gefertigt. Produktions­stätte des Batteriesystems ist das GM-eigene Werk in Brownstown bei Detroit, die erste Anlage ihrer Art eines führenden Automobilherstellers in den USA.

 

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