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DKW Monza (1956)

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DKW Monza (1956)

Ganze 230 Stück in Kleinserie gefertigt, bei den Amerikanern heiß begehrt und dann auch noch Weltrekorde gefahren: Das ist der DKW Monza. Benannt nach der weltberühmten italienischen Grand Prix-Strecke, wo der erste Sportwagen der Auto Union-Nachkriegsgeschichte glänzend reüssierte. 1956 stellte der DKW Monza in der Klasse bis 1100 ccm die neuen Weltbestmarken über 4000 Meilen, 5000 Meilen und 10 000 Kilometer sowie über die Zeitdistanzen von 48 und 72 Stunden auf.

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DKW Monza (1956)

Nach den Seriensiegen der DKW 3=6 Sonderklasse im europäischen Tourenwagen- und Rallyesport in den Jahren 1954 und 1955 begannen zwei Rennfahrer eine sportliche Karosserie für das erfolgreiche Modell zu entwickeln. Günther Ahrens und Albrecht W. Mantzel entwarfen auf Basis des 3=6 ein Rekordfahrzeug mit einer bei Dannenhauer & Stauss in Stuttgart angefertigten, extrem leichten Kunststoffkarosserie. Vorgestellt wurde der erste Prototyp 1955 auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt, nach den Weltrekordfahrten 1956 begann der Verkauf. Überraschenderweise gingen viele der in Kleinserie hergestellten Wagen in die USA, wo das leichte Sportcoupé mit der neuartigen Kunststoffkarosserie viele Liebhaber fand.

Trotz bescheidener 44 PS brachte es der Dreizylinder-Reihen-Zweitakter auf beachtliche 140 Stundenkilometer. 10 500 Mark kostete das gute Stück 1956. Dass es bei den 230 ausgelieferten Stück bleiben sollte, liegt an der Tatsache, dass die Auto Union GmbH damals schon ein neues heißes Eisen im Sportwagen-Feuer hatte: Den Auto Union 1000 Sp, der 1957 kommen sollte.

 

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